Anlässlich des Wettbewerbs “Der Selfkant sucht die Superidee” hatte der NABU RSK (u.a.) den Vorschlag eingereicht, an Kindergärten u./o. Grundschulen … der Region eine Art “Wasserlandschaft” zu schaffen – eine ideale Ergänzung der meistens schon vorhandenen Schulgärten, Weidentippis, -kriechtunnel … .

Ziel und Nutzen sollen kurz- und mittelfristig sein (vor allem angesicht des Alters der Zielgruppe), eine wachsende Begeisterung für Naturzusammenhänge allgemein zu wecken (ohne jemals ihre Schönheiten “hautnah begriffen”, erlebt und beobachtet zu haben, wird man kaum bereit  und fähig sein, sich für den Erhalt dieser Schönheiten, des Lebens in der Natur einzusetzen -woher und warum auch?).

An der Offenen Ganztagsgrunschule Breberen wurde jetzt diese Idee in Kooperation zwischen dem NABU RSK, der Leiterin der Nachmittagsbetreuung, der Schulleiterin, des Hausmeisters, einiger Eltern und Schüler umgesetzt.

die Erdarbeiten hatte zum Glück der Bauhof der Gemeinde bereits vorbereitet: Wie und in welcher Höhe sollten jetzt die Mörtelkübel angeordnet werden?
Die Erdarbeiten waren zum Glück schon durch den Bauhof der Gemeinde vorbereitet: Wie und in welcher Höhe sollten jetzt die Mörtelkübel angeordnet werden?
Die Wasserlandschaft betseht aus 8 Mörtelkübeln in verschiedenen Tiefen und Größen, locker zusammengestellt auf dem eigenen Gelände eingegraben.
Geplant ist eine Wasserlandschaft bestehend aus 8 Mörtelkübeln in verschiedenen Tiefen und Größen, locker zusammengestellt auf dem eigenen Schulgelände eingegraben; so schnell erreichbar und im Unterricht flexibel einbaubar; bei Sicherheitsbedenken wäre die Wassertiefe durch Einbringen entspr.  Steinschüttung regulierbar ... .
eine letzte Kontrolle mit der Wasserwaage, damit später jeder Tropfen ausgenutzt werden kann
Eine letzte Kontrolle mit der Wasserwaage, damit später jeder Tropfen vor Ort bleibt.
"genau so haben wir es uns vorgestellt"
Das erste Wasser! (die Entscheidung für diese Kübel statt üblicher Folie: preislich überschaubarer, leichter mit Wasser zu versorgen, vor Wasserverlust und evtl. Vandalismus geschützter; die Wasserzufauhr kann zukünftig über das Regenablallrohr in der Nähe erfolgen)
Das erste Wasser! ( Entscheidung für diese Kübel statt üblicher Folie: preislich überschaubarer, leichter mit Wasser zu versorgen, vor Wasserverlust und evtl. Vandalismus geschützter; die Wasserzufuhr kann zukünftig über das Regenablallrohr in der Nähe erfolgen; die Größe ist jederzeit flexibel durch Hinzufügen neuer Kübel zu gestalten u.ä.).
wenn dann noch Schulleiterin, Hausmeister ... beim Verfüllen der Zwischenräume helfen ...!
Wenn dann noch Schulleiterin, Leiterin der Nachmittagsbetreuung, Elternvertreter,  Schüler und Hausmeister beim Verfüllen der Zwischenräume helfen!
o.k.
die Belohnung: Eltern, Schüleriinnen und Schüler spendeten die ersten Wasserpflanzen
Die Belohnung: Einsetzen der von Eltern, Schülerinnen und Schülern gespendeten ersten Wasserpflanzen (Iris, Hechtkraut, Fieberklee, Wasservergissmeinnicht, Pfeilkraut, Gilbweiderich, Seerose, Löffelkraut, Blutweiderich, Sumpfdotterblume ...)
wurde mit Wasserpflanzen etwas nachgeholfen, damit die Kinder möglichst bald schon beobachtbare Erfolge haben können, werden sich Kröten und Frösche, Libellen, Wasserschnecken, Wasserflöhe, Wasserläufer ... von selbst einstellen
Wurde mit Wasserpflanzen etwas nachgeholfen, damit die Kinder möglichst bald schon beobachtbare Erfolge haben können, werden sich aus Erfahrung Kröten und Frösche, Libellen, Wasserschnecken, Wasserflöhe, Wasserläufer, Gelbrandkäfer, Rückenschwimmer ... bald schon von selbst einstellen; wie so oft war der Hausmeister auch hier für die Wassertechnik vor Ort verantwortlich.
"jjjjaaa!" ein letzter Blick aus dem Klassenraum: Unser Schulteich! Auf ihn passen wir auf! Ampibien, Wasserpflanzen, Wassertiere nicht mehr nur aus Büchern, an der Tafel, von der Konserve ...!

Arbeitszeit (mit den genannten Pers.): rd. 2 – 2,5 Std.;  Material (hier): 8 Mörtelkübel verschiedener Größe, Erde (aus der “Baugrube”) und ein paar Schubkarren Sand zum Nivellieren und Verfüllen, einige größe Steine zur Höhenregulierung (vor allem wg. der verschiedenen Pflanztiefen); Baugrube war vorbereitet; Wasserversorgung; Häckselmaterial (u.U. über Bauhof) zum Abdecken der Zwischenräume bis zur Unterkante der Kübel sowie der umgebenden Flächen, damit die Kinder die Wasserflächen jederzeit erreichen können); Wasserpflanzen von “jedem” Teichbesitzer!

Unkosten bisher rd.  50,00 €  (fast jeder Baumarkt wird über Preise mit sich reden lassen, wenn  Schulen oder Kindergärten so etwas planen!); Kecher, Lupen, Bechergläser, kindgemäße Bestimmungsschlüssel u.ä. müssen jetzt noch unbedingt zu jeder Gruppenausstattung dazugehören; wie schon bei der Anschaffung der Wassergefäße wird der Förderverein der OGS Breberen hier sicherlich auch einen Weg finden!!!

Beobachtungsmöglichkeiten der “eigenen” Tiere und Pflanzen am “eigenen” Ort wird bald selbst das heute übermächtige virtuelle Erleben im Internet recht “alt aussehen” lassen!

genau "das" war das Ziel!
So sieht die Wasserlandschaft jetzt Mitte Juni aus: Die Fläche ist noch mit Häckselmaterial abgedeckt woorden.
So sieht die Wasserlandschaft jetzt Mitte Juni aus: Die Fläche ist noch mit Häckselmaterial abgedeckt woorden.

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