Auch in Havert gibt es jetzt ein „Eulenfreundliches Haus“

Vor einigen Jahren kam Lorenz Küsters aus Havert – inspiriert von einer Ausstellung des NABU (Naturschutzbund) -spontan auf die Idee, etwas für den Schutz der gefährdeten Schleiereule zu tun.

Er baute einen Schleiereulenkasten, den er dann hinter einem schon immer vorhandenen Euleneinflugloch in seiner Scheune anbrachte.

Bild Nr.1

Der Schleiereulenkasten in der Scheune von Lorenz Küsters.

Schon gleich in der folgenden Brutsaison wurde der Kasten von einem Schleiereulenpaar angenommen. Seitdem ziehen dort Jahr für Jahr die Schleiereulen ihren Nachwuchs auf. In diesem Jahr sind mindestens 5 junge Eulen ausgeflogen.

Einmal im Jahr wird der Kasten gereinigt und eine Menge Gewölle entfernt. Dabei wird ihm jedes Mal bewusst, welch wichtige Rolle Eulen als eifrige Mäuse-vertilger für uns Menschen spielen.

Bild Nr.2

Zur Reinigung und für gelegentliche Kontrollen ist der Kasten gut erreichbar.

Als Anerkennung für seinen Einsatz zum Schutz der nachtaktiven Eule, hat der NABU ihm und seiner Frau Lieselotte die Plakette „Eulenfreundliches Haus“ über-reicht. Sie wirbt jetzt außen an der Hauswand nicht nur für den Schutz der einheimischen Eulen, sondern für den Artenschutz allgemein.

Bild Nr.3

Gutes für  Natur und Umwelt tun und darüber auch zu informieren, ist ebenfalls Sinn und Zweck dieser schönen Plakette!

Bild Nr.4

Die Enkelkinder Mila und Luca von Lorenz Küsters sind stolz auf Opa, dass er für „seine“ Schleiereulen  ein so tolles Zuhause geschaffen hat.

Bericht und Bilder: Peter Hamacher

Ihnen hat dieser Beitrag gefallen?

Das könnte Sie auch interessieren:

Waldwanderung der Naturschutzjugend

Bei strahlendem Sonnenschein erkundete die Naturschutzjugend den Wald zwischen Süsterseel und Mindergangelt. Josef Wiese führte die interessierten Kinder und lieferte zahlreiche Informationen. In erster Linie

Erfolgreicher Steinkauzschutz

Der natürliche Lebensraum des Steinkauzes und damit die Voraussetzungen zum Weiterbestehen dieser Art nimmt stetig ab. Mitglieder des Nabu Selfkant e.V. haben in den letzten