Der Schwarzstorch (Ciconia nigra) ist neben dem Weißstorch (Ciconia ciconia) die einzige in Europa brütende Art aus der Vogelfamilie der Störche (Ciconiidae). Im Gegensatz zum Weißstorch ist der Schwarzstorch ein scheuer Bewohner alter, geschlossener Wälder, die Still- und Fließgewässer aufweisen. Trotz des sehr großen Verbreitungsgebietes werden keine Unterartenunterschieden.

Der Wegzug der Störche aus ihren Bruträumen beginnt Mitte August mit dem Abzug der Jungstörche und dauert bis Ende September. Innerhalb der Zugscheidengebiete kommt es vor, dass sowohl Partner als auch Geschwister unterschiedliche Routen wählen. Die Zugleistungen beim Wegzug liegen zwischen 100 und 250 Tageskilometern mit Tagesmaximalstrecken von über 500 Kilometern. Der Heimzug erfolgt etwas zügiger; ab Mitte März treffen die ersten mitteleuropäischen Störche wieder im Brutgebiet ein.

(siehe Wikipedia, 16.08.2014) http://de.wikipedia.org/wiki/Schwarzstorch

 

Dennoch sehr erstaunlich, dass dieser Vogel sich mitten in Waldfeucht – Haaren in der Sopericher Straße zur Nachtruhe niedergelassen hat! Es muss ein tolles Gefühl sein, dass sich ein solch seltener Gast, der wahrscheinlich auf dem Weg in sein Winterquartier war bzw. noch ist, auf dem Dach von Frau Räßler  zur Übernachtung niedergelassen hat!

Die Bilder stammen von: Ingrid  Räßler (vielen Dank!)

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