Blänken sind Tümpel, flache natürliche Wasseransammlungen -meist durch Stau-, Grund- oder Schichtenwasser gespeist.
Blänken sind Tümpel, flache, natürliche Wasseransammlungen - meist durch Stau-, Grund- oder Schichtenwasser gespeist.
Das Besondere: In den generell feuchteren Jahreszeiten - wie hier im Frühling, aber auch Herbst und Winter - führen sie Wasser, während sie im Sommer u.U. trocken fallen können,
Das Besondere: In den generell feuchteren Jahreszeiten - wie hier im Frühling, aber auch Herbst und Winter - führen sie Wasser, während sie im Sommer u.U. trocken fallen können,

nuur in tieferen Zonen (wichtig !) sollten immer noch Restwasserflächen stehen bleiben!
nur in tieferen Zonen (wichtig !) sollten immer noch Restwasserflächen vorhanden sein!
Gerade durch diese wechselnden Wasserstände werden Blänken Lebensraum für Spezialisten, für eine eigene spezielle Tier- und Pflanzenwelt.
Gerade durch diese wechselnden Wasserstände werden Blänken zum Lebensraum für Spezialisten, für eine eigene spezielle Tier- und Pflanzenwelt.
Während dauerhaft Wasser führende Teiche z.B. relativ stabile Lebensräume darstellen, herrschen in Blänken mit ihren extrem wechselnden Wasserständen - heute Dürre, morgen Überschwemmung - Überlebensvoraussetzungen für daran speziell angepasste Lebewesen.
Während dauerhaft Wasser führende Teiche z.B. relativ stabile Lebensräume darstellen, herrschen in Blänken mit ihren extrem wechselnden Wasserständen - heute Dürre, morgen Überschwemmung - Überlebensvoraussetzungen für daran speziell angepasste Lebewesen.

Blänken sind somit höchst wertvolle Biotope, kulturelle Strukturelemente in unserer oft verarmten Agrarlandschaft, Trittsteine und Refugium für Feuchtigkeit liebende Flora und Fauna, attraktiv, weil Nahrungsreservoir, Schutz, Rückzugsbereich, Lebensraum in bestimmten Entwicklungsstadien (z.B. für Jungvögel verschiedener Wiesen- und Watvögel, Libellen, Amphibien und Reptilien, Schmetterlings- und Heuschreckenfauna u.v.m.).

Wir wndten uns an die ULB des Kreies HS (einige Weideflächen sind  in ihrem sog. KULAP-Programm aufgeleistet), schlugen aus unserer Sicht geeignete Standorte vor, und sie schaffte es tatsächlich, eine Finanzierung (über entspr. Zuschussanträge) für 6 neue Blänken zu erreichen.

IMGP7331

so sah es also im "nassen Frühjahr ´11" aus,
Markierung des pot. geeigneten neuen zukünftigen Standortes,
Markierung des pot. geeigneten Standortes,
der Bagger greift zu,
der Bagger greift zu,
nach wenigen Tagen bereits
und nach wenigen Tagen bereits
diese Bilder (nicht umsonst wurde u.a. hier auch 1 Standort der neuen Weißstorchnisthilfen gewählt);
diese Bilder (nicht umsonst wurde u.a. hier auch ein Standort der neuen Weißstorchnisthilfen gewählt);
"Trittsteine" für Kiebitz, Bekassine, Schwarz- und Braunkehlchen, Pieper, Bach- und Gebirgsstelze, Feldlerche, Ralle, Gans, Ente ... !

An einem anderen Standort: IMGP7306IMGP7329

5P1030639 Blä. 3-5

DSCN0767P1030935

Oder:

IMGP7325P1030637 Blä. 6P1030926P1030975

Nach 2 bereits im Vorjahr neu geschaffenen Blänken (hier südl. des Gangelter Freibades) sowie
Nach 2 bereits im Vorjahr neu geschaffenen Blänken (hier südl. des Gangelter Freibades) sowie
südlich des Kahnweihers bestehen jetzt also schon 8 neue zusätzliche Blänken im Gangelter Bruch: Warum soll es ein Traum bleiben, nach so schnellen Erfolgen in naher Zukunft vielleicht auch einmal Uferschnepfe, Brachvogel, Weißstorch, Rotschenkel, Wasserralle, Uferläufer Regenpfeifer ... anzulocken?!
hier südlich des Kahnweihers bestehen jetzt also 8 neue zusätzliche Blänken im Gangelter Bruch: Warum soll es ein Traum bleiben, nach so schnellen Erfolgen in naher Zukunft auch Uferschnepfe, Brachvogel, Weißstorch, Rotschenkel, Wasserralle, Uferläufer, Regenpfeifer ... anzulocken?!

Diese Blänken helfen auf jeden Fall mit, das Artenspektrum im Gangelter Bruch weiterhin  zu stärken!

Die 1. Besucher sahen das auch so und gingen (pardon "walkten") entspr. optimistisch und emphorisch weiter.euphorisch

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