bzw. Stockausschlag: Neben der traditionellen Pflege von Biotopen und hunderten Kopfweiden hat der NABU RSK in dieser Pflegesaison auch vermehrt Hecken “auf den Stock gesetzt”.

Gemeint ist damit die natürliche Verjüngung von Hecken (z.B. bei Eiche, Buche, verschiedenen Erlen- und Weidenarten ...) - hier bei einer linearen Hecke aus Weißdorn (im Vordergrund) und Schlehen; dies ist möglich durch die Fähigkeit dieser Pflanzen zur sog. vegetativen Vermehrung, d.h. die sog "schlafenden Augen" schlagen wieder aus.

Neben Wallhecken oder Knicks wurde die Fähigkeit von Sträuchern und Bäumen zum Stockausschlag auch bei dieser wasserbegleitenden Erlentreihe genutzt (Nebeneffekt, dass die Südhangböschung wieder voll besonnt werden kann). "Auf-den-Stock-setzen" hat auch zum Ziel, dass solche Hecken mit der Zeit im unteren Bereich nicht verkahlen. (Im Vordergrund 1. Märzbecher (Frühlingsknotenblumen) an einem vom NABU RSK renaturierten Rodebachaltarm).

Weiden - Schlehen  -  Weißdorn ...
Weiden - Schlehen - Weißdorn ...

Ihnen hat dieser Beitrag gefallen?

Das könnte Sie auch interessieren:

Ein seltener Gast

Ein seltener Gast Eine Beobachtung von Dieter Scherrers  In der vergangenen Woche hat Dieter Scherrers eine Beobachtung gemacht, die für unsere Region mit Sicherheit eine

Aus der Singvogelpflegestation

Aus der Singvogelpflegestation Ein Bericht von Silke Beckers In diesem Jahr habe ich 581 (!!) Vögel aufgenommen. Aufgrund der großen Menge der hilfsbedürftigen Vögel hatte

Arbeiten zum Erhalt der Heide

Arbeiten zum Erhalt der Heide Heidelandschaften können nur durch eine ständige Pflege der Heideflächen erhalten werden. Ohne Pflegemaßnahmen würde die Heide verbuschen und in kürzester