bzw. Stockausschlag: Neben der traditionellen Pflege von Biotopen und hunderten Kopfweiden hat der NABU RSK in dieser Pflegesaison auch vermehrt Hecken “auf den Stock gesetzt”.

Gemeint ist damit die natürliche Verjüngung von Hecken (z.B. bei Eiche, Buche, verschiedenen Erlen- und Weidenarten ...) - hier bei einer linearen Hecke aus Weißdorn (im Vordergrund) und Schlehen; dies ist möglich durch die Fähigkeit dieser Pflanzen zur sog. vegetativen Vermehrung, d.h. die sog "schlafenden Augen" schlagen wieder aus.

Neben Wallhecken oder Knicks wurde die Fähigkeit von Sträuchern und Bäumen zum Stockausschlag auch bei dieser wasserbegleitenden Erlentreihe genutzt (Nebeneffekt, dass die Südhangböschung wieder voll besonnt werden kann). "Auf-den-Stock-setzen" hat auch zum Ziel, dass solche Hecken mit der Zeit im unteren Bereich nicht verkahlen. (Im Vordergrund 1. Märzbecher (Frühlingsknotenblumen) an einem vom NABU RSK renaturierten Rodebachaltarm).

Weiden - Schlehen  -  Weißdorn ...
Weiden - Schlehen - Weißdorn ...

Ihnen hat dieser Beitrag gefallen?

Das könnte Sie auch interessieren:

Weiteres Eulenfreundliches Haus

Weiteres Eulenfreundliches Haus Plaketten „Eulenfreundliches Haus“ und „Hier sind Schwalben willkommen“ verliehen. Herr Meurers aus Höngen meldete sich bei Thomas Henkens vom NABU Selfkant. Auf seinem

Saison für Rehkitze beginnt

Saison für Rehkitze beginnt Rehkitze leben gefährlich. Nicht nur Landmaschinen sind eine Gefahr für die Tiere, sondern auch Menschen und ihre Hunde. Ein Appell von

Ideen für die Umwelt

Es gibt nie genug Ideen für die Umwelt etwas Gutes zu tun M. Houben hatte eine Idee, wie man aus einem alten Wagenrad ein Insektenhotel