Das Biotop "an den Fahnenstangen" wurde durch das Einbringen von Jungpflanzen und Samen aufgewertet

Letztes Jahr wurde dieses Feuchtbiotop beim 7. internationalen Naturwerktag, den der NABU-Selfkant ausgerichtet hat, von vielen Bäumen und Sträuchern befreit, um die bestehenden Wasserflächen wieder ans Tageslicht zu holen (siehe auch den Bericht vom 7. Internationalen Naturwerktag 2018).

Bild 46

Der eigentliche Charakter des renaturierten Rodebaches war für Amphibien, Wasservögel sowie für Licht und Luft liebende Pflanzen verloren gegangen. In mehreren Arbeitseinsätzen haben wir das Biotop an den Fahnenstangen (Mindergangelt, Parkplatz Wildpark) jetzt floristisch aufgewertet. Viele Pflanzen, die es hier immer schon gab, haben wir jetzt entweder als kleine Pflanzen neu eingepflanzt oder neu eingesät. Eingesät wurden Salbei Gamander, Rotklee und Gamander Ehrenpreis. Gepflanzt wurden die folgenden Arten: Taglichtnelke, gewöhnlicher Wasserdost, Wiesenflockenblume, zottiges Weidenröschen und viele weitere Arten. Außerdem werden viele Samen, die sowieso bereits im Boden vorhanden waren, jetzt eine Chance bekommen neu zu erblühen. Die Entwicklung in den nächsten Monaten wird sehr spannend sein! Wir hoffen, dass dieses Biotop im Sommer ein Paradies sein wird für viele Insekten, die genau diese Wildblumen zum Überleben benötigen!

Hier wie immer die Bilder:

Frank 1

Frank 2

Frank 3

Frank 4

Bedanken möchten wir uns für die vielen ehrenamtlichen Arbeitseinsätze bei: Peter F., Maria J., Frank D., Franz-Josef S. und Hermann-Josef S.

Bericht: Frank Donkers

Jetzt noch ein paar Bilder von Maria Jacobs:

am wasserrand

Maria 1

tafereel 28 mrt 2019 scharbockskr 1

zwammen bij speenkruid

Ihnen hat dieser Beitrag gefallen?

Das könnte Sie auch interessieren:

Waldwanderung der Naturschutzjugend

Bei strahlendem Sonnenschein erkundete die Naturschutzjugend den Wald zwischen Süsterseel und Mindergangelt. Josef Wiese führte die interessierten Kinder und lieferte zahlreiche Informationen. In erster Linie

Erfolgreicher Steinkauzschutz

Der natürliche Lebensraum des Steinkauzes und damit die Voraussetzungen zum Weiterbestehen dieser Art nimmt stetig ab. Mitglieder des Nabu Selfkant e.V. haben in den letzten