Vogelzuggeschehen im NSG Hohbruch bei Schalbruch

Gerade in diesem Jahr hat der reichliche Niederschlag wieder dafür gesorgt, dass sich auf einigen Wiesen im Schalbrucher Bruch Blänken gebildet haben. Für durchziehende Zugvögel eine ideale Gelegenheit, einen Zwischenstopp einzulegen, um sich Nahrung zu beschaffen oder auch nur auszuruhen. Solche „Trittsteine“ sind für Zugvögel überaus wichtig.

Vom Weg aus kann man dann tolle Beobachtungen machen. Grau- und Nilgänse, Silberreiher, Blässhühner , Höckerschwäne und Stockenten sind fast alltägliche Beobachtungen. Aber in der Zeit von Ende März bis Ende April besteht eine gute Chance, auch seltenere Arten wie Waldwasserläufer, Grünschenkel, Rotschenkel oder auch Krick- und Knäkenten oder auch Löffelenten zu sehen. In diesem Jahr konnten erstmals eine Spießente und ein Seidenreiher beobachtet werden.  Wer weiß, welche Überraschungen der Frühjahrszug noch zu bieten hat.

Insgesamt steckt viel Potential für die Natur dort  im Grenzgebiet zu den Niederlanden. Schon heute suchen viele Menschen hier Ruhe und Erholung und freuen sich über das Naturerlebnis vor Ort. Dennoch ist es nach unserer Meinung wichtig und nötig, das Schutzkonzept zu evaluieren, damit dieses Naturerleben auch in Zukunft weiterhin möglich bleibt.

NABU 1

Weißstorch
Weißstorch, leider auch nur ein Durchzügler

Ein Bericht von Peter H.

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