Wie leicht man etwas für die heimische Natur und den Artenschutz tun kann

Wie leicht man etwas für die heimische Natur und den Artenschutz tun kann, haben wir selber festgestellt, als wir im Jahr 2012 unseren ersten Nistkasten für Schleiereulen auf dem Heuboden unseres Pferdestalls montiert haben. Bauanleitung im Internet gefunden, ein paar alte Spanplatten und Latten passend gesägt, geschraubt, fertig! POOPQOMLNW[WRO

Mit Hilfe des NABU Selfkant wurden damals zwei Schleiereulen ausgewildert, danach kehrte erst einmal wieder Ruhe ein. Nachdem der Kasten in den Folgejahren nur als Tagesquartier genutzt wurde, hatten wir dann im Frühjahr 2015 den ersten eigenen Bruterfolg, als drei Jungeulen am Ende der Brutzeit in unserem Kasten herum tapsten. 2 Anfang 2016 wurde der Schleiereulenkasten vergrößert und schon Mitte März entdeckten wir die ersten drei, später vier Eier im Kasten…und was daraus werden kann, sieht man an den folgenden Bildern. 3 4 6 (1) Mittlerweile hält sich nur noch eine Eule tagsüber im Kasten auf. Sobald die Dämmerung einsetzt, können wir aber ein schönes Naturschauspiel beobachten, wenn vier Schleiereulen lautlos durch unseren Garten und die umliegenden Felder gleiten. Gerade für Kinder ist dies ein faszinierendes und spannendes Naturerlebnis, das jeder, der einen geeigneten Platz für eine Nisthilfe (z.B. Stall, Scheune oder alte Gemäuer) hat, mit ganz wenig Aufwand selber ermöglichen kann. Abschließend noch ein Dankeschön an den NABU Selfkant, der mit vielen Tipps bei der Vergrößerung des Nistkastens geholfen hat. Der neue Nistkasten im Bau Die ersten Eier im Nistkasten 2016 Ein Bericht von Michael O. aus Selfkant-Wehr. Die Arbeit hat sich gelohnt! Viel Freude an den wunderbaren Tieren!          

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