Nachdem die drei jungen Schleiereulen aus Erkelenz-Houverath einige Tage in der Auffangstation verbrachten, durften sie schon nach wenigen Tagen ihre Flugkünste trainiern. Dies konnten sie dann in der großräumigen Voliere üben. Auf  dem Bild sieht man sie in der alten Hundehütte den Tag verschlafen. Auf den Boden der Voliere legte ich in jeder Nacht ein trockenes Brot, welches Mäuse anlockte. Dies konnte man an den Fraßspuren erkennen. So hatten unsere Eulen in der Voliere die Möglichkeit das Beutefangen zu trainieren. Am Gewölle erkannte man, dass es ihnen scheinbar schon recht gut gelungen war.

Nach kurzer Zeit war es dann soweit. Im Selfkant sollen diese tollen Vögel ihr neues Zuhause finden.

So etwa in Selfkant-Tüddern, wo in einer alten Scheune ein Schleiereulennistkasten montiert wurde. Hier hinein setzten wir eine der drei Jungeulen mit genügend Futter (für die erste Zeit).

Hier sieht man den stolzen Besitzer der Scheune. Wir alle hoffen, dass sich die Eule hier wohlfühlen wird!

 

Weiter ging es nach Selfkant-Wehr. In einem Pferdestall hatte der Besitzer eine Nisthilfe montiert. In diese wurden zwei Schleiereulen für ca. 3 Tage eingesperrt, um sich an die Umgebung zu gewöhnen.

Mit dieser Maßnahme erhoffen wir uns, dass zumindest eine diese Unterkunft zunächst eventuell als Schlafplatz, später dann als Nisthilfe annehmen wird! Wir werden darüber berichten!

Das noch geschlossene Einflugloch.

 

Der selbstgebaute Nistkasten.

 

Der Besitzer des Pferdestalles in Wehr.

Hoffentlich wird eine der Eulen diesen Nistkasten annehmen?! Genügend Nahrung für die erste Nacht liegt bereit!

Wir werden berichten.

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