Heimat für die Naturschutzjugend

Vor kurzen war dort Ackerland, doch nun findet man zwischen Gangelt und Mindergangelt eine neu angelegte Obstwiese mit Apfel-, Birn-, Kirsch- und Pflaumenbäumen. Die Patenschaft für diesen neu geschaffenen Lebensraum übernimmt die Naturschutzjugend Selfkant.

Im ersten Schritt wurde ein Bauwagen aufgestellt, den die Kinder vorab mit Pflanzen- und Tiermotiven bunt bemalt haben. Dieser ist nun das Vereinsheim der jungen Naturschützer.

Immer wenn sich die Gruppe hier versammelt, wird in der Wiese gearbeitet, werden Aktionen geplant und vorbereitet oder es wird einfach nur gespielt und gelacht.

Langfristig soll es auf dem Areal Nistkästen für Vögel und Fledermäuse, Blühstreifen, Totholzhaufen, Hecken und vieles mehr geben. 

Als erstes steht aber eine Bestandsaufnahme der Pflanzen und Tiere an, um die Entwicklung vom Ackerland zum Biotop zu dokumentieren.

Die jungen Naturschützer freuen sich auf die spannende Arbeit mitten in und mit der Natur und darauf, ihre Erlebnisse und gewonnenen Erfahrungen zum Schutz der Natur in unserer Region in der Praxis anzuwenden.

Im Rahmen des Monatstreffs fand eine kurze ‚Exkursion‘ zum Bauwagen der Naturschutzjugend statt. 

Erst der gelungene Umbau hat den Bauwagen zu einem einladenden Vereinsheim für die Naturschutzjugend gemacht.

Diese Metamorphose wäre ohne das besondere Engagement von Guido Schürgers sowie der aktiven Unterstützung der übrigen Beteiligten nicht möglich gewesen. Dafür ein dickes Dankeschön!

Ihnen hat dieser Beitrag gefallen?

Das könnte Sie auch interessieren:

Zwei Abende. Zwei große Zukunftsfragen

Wie machen wir unsere Städte fit für immer heißere Sommer? Und was passiert eigentlich, wenn wir dem Wald wieder erlauben, ein Stück weit wild zu

Obstversaftung in Gangelt

Saftmaxe und Nabu-Selfkant laden zum Obstversaften Die Ortsgruppe des Naturschutzbundes Nabu Selfkant möchte allen, die eine Obstwiese oder auch nur einen Obstbaum haben dabei helfen,