„Der Eichelhäher gehört zur Familie der Raben und ist unter ihnen mit Abstand der Farbenprächtigste. Den Ruf des Eichelhähers kann man nicht überhören. Er ist gerne in lockeren Grüppchen unterwegs. Sein Flug wirkt etwas unbeholfen und träge. Dafür klettert er geschickt im Geäst. Der Eichelhäher sammelt und versteckt Wintervorräte. Dabei kann er bis zu zehn Eicheln in seinem Kropf transportieren. Er warnt mit seinem  „krschäääh“-Ruf laut vor Gefahren und ist besonders begabt im Imitieren anderer Vögel, vor allem Spechte und Habichte macht er täuschend echt nach. Im Winter gehören auch leise glucksende, klagende Töne zu seinem Repertoire. Eichelhäher ernähren sich unter anderem von Eicheln, Bucheckern und anderen Sämereien, Beeren, Obst und Nüssen. Tierische Nahrung nimmt er in Form von Insekten, Raupen, Kleintieren und seltener Eiern oder Jungvögeln zu sich. „. (Quelle: https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/voegel/portraets/eichelhaeher/

Am Futterhaus ist es er dominant und fällt dadurch auf, dass er große Mengen an Nüssen in seinem Kropf verschwinden lässt. Der Eichelhäher verschmäht aber auch keine Sonnenblumenkerne oder Haferflocken.

Sein Kommen ist in der Regel absehbar. In unserem Fall sondieren sie die Lage in unserem Garten  von nahegelegenen Bäumen. Da das Laub inzwischen abgefallen ist, sind sie gut zu sehen und oft auch zu hören. Im Gleitflug geht es dann an die Futterstellen. 10 bis 20 Erdnüsse werden „aufgesammelt“, dann geht wieder zurück. Auch Erdnüsse mit Schale werden nicht verschmäht, sie scheinen jedoch nicht so anziehend zu sein, wie die entschälte Variante.

Ihnen hat dieser Beitrag gefallen?

Das könnte Sie auch interessieren:

Igelhelfer gesucht

Igelhelfer gesucht Derzeit brauchen überdurchschnittlich viele Igel Hilfe. Völlig unterernährt werden sie in Igelstationen wieder aufgepäppelt. Sind sie wieder stark genug, müssen sie ausgewildert werden.

Was Igel brauchen

Helfen sie den Igeln Igel leiden unter im Sommer, besonders wenn es trocken ist, da ihre Hauptnahrung wie Würmer und Insekten sich in tiefere, feuchte

Die Störche können kommen

Ein Heim für Störche Was vor einem Jahr vom Schalbrucher Ortsvorsteher Frank Koehnen, Peter Hamacher und dem Nabu Selfkant e.V. begonnen wurde, konnte heute vollendet