Weißer Freund mit rotem Schnabel

Ein Bericht von Elmar Bransch

In den vielen Jahren, in denen ich in der Natur unterwegs bin, ein für mich leider seltener Anblick in unserem Umland.

Vom Freiwildgehege den Rodebach entlang kreuze ich mit dem Rad den Jabeeker Weg am Ortsausgang Süsterseel. Dort steht er auf seinen Storchenbeinen alleine im Feld.

Ich beobachte ihn vom Radweg aus – aus sicherer Entfernung und betrete dann den Feldweg. Offenbar ist er nicht verängstigt und macht keine Anstalten davon zu fliegen.

Ich gehe noch einige Schritte auf ihn zu – immer noch kein Problem. Autofahrer und Fahrradfahrer entdecken den Vogel im Vorbeifahren und zeigen auf ihn. Das ist wohl noch ein Hinweis darauf, wie selten er bei uns ist.

Ich freue mich über den schönen Anblick des stolzen Vogels mit klapprigen Beinen, gehe zurück auf den Radweg und setze mein Tour fort.

Ihnen hat dieser Beitrag gefallen?

Das könnte Sie auch interessieren:

Erster Einsatz im neuen Jahr

Erster Arbeitseinsatz im Neuen Jahr Der erste Arbeitseinsatz in 2026 fand bei bestem Wetter in Gangelt statt. Erneut erhielten Kopfweiden von diesmal fünfzehn fleißigen Naturschützern

Steinkauzschutz in Aktion

Erstes Treffen der Steinkauzgruppe Der Steinkauz zählt in Deutschland zu den gefährdeten Brutvogelarten (Grüneberg et al. 2015). Der größte Teil des deutschen Brutbestandes (7.500 –

Gedenken an Elke Grothe

Baumpflanzaktion in Gedenken an Elke Grothe Der Vierkanthof der Familie Grothe in Gangelt-Langbroich war viele Jahre lang ein willkommener Anlass, um allen Helfern, Förderern und