Der 5. Grenzüberschreitende Natur(werk)tag war wieder ein voller und toller Erfolg!

wir haben fertig

Am 27.02.2016 trafen sich Naturliebhaber aus den Niederlanden und Deutschland, um einen „Schatz“ zu bergen, den an dieser Stelle vorher wohl kaum jemand vermutet hätte. Die Idee einen solchen Naturwerktag grenzüberschreitend durchzuführen, wuchs bereits vor 5 Jahren durch die immer intensivere Mitarbeit beziehungsweise Zusammenarbeit zwischen den Naturschutzorganisationen IVN Brunssum § Onderbanken, Natuurmonumenten und dem NABU Selfkant e.V..

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Toll, dass man immer wieder gleiche Gesichter an diesem Tag trifft, aber auch neue! So gesellen sich seit 2 Jahren Gruppen der Gangelter Pfadfinder hinzu und leisten hervorragende Hilfe. Auch Gangelts Bürgermeister, Herr Bernhard Tholen, übrigens wie immer Schirmherr dieser Veranstaltung, war von Anfang bis Ende tatkräftig aktiv. Neben seinem körperlichen Einsatz spendierte er auch noch alle Getränke, die im Anschluss an die körperliche Anstrengung bei herrlichstem Sonnenwetter im Infocenter Gangelt für Erfrischung sorgten.

Hier an dieser Stelle möchte ich mich bei der Volksbank Gangelt sowie der Kreissparkasse Gangelt herzlich bedanken, die es uns unter anderem ermöglichten, durch eine finanzielle „Spritze“ allen Helfern eine warme Suppe, Würstchen, Kuchen und diverse belegte Brötchen im Infocenter anzubieten.

Dank auch an Jos Vantilt, der es wieder geschafft hat, viele freiwillige Helfer aus seinen Reihen (IVN) zu mobilisieren. Nicht zu vergessen Niki Jaspers, die wie in jedem Jahr den „Gerätepark“ (Sägen, Scheren …) von NM zur Verfügung stellte. Toll!! Übrigens: Das Biotop konnte 1984/85 von unserer damals noch DBV genannten Vogelschutzgruppe angelegt werden. Schließlich wurde es mehr oder weniger sich selbst überlassen. In der Vergangenheit hatten wir schon zweimal versucht, mit einer allerdings weitaus kleineren Gruppe wenigsten etwas Licht und Luft zu schaffen für licht- und wärmeliebende Fauna und Flora. Es ist jedoch eine Arbeit, die auf Dauer so mühselig, ja nahezu aussichtslos erscheint. Alle Bäume, Sträucher… werden in kurzer Zeit wieder nachwachsen, da die Wurzeln ja verblieben. Natuurmonumenten als Eigentümer der Fläche war von dem gemeinsamen Naturwerktag so angetan, dass sie in Eigenregie daran weiterarbeiten will. Im Gespräch wurde außerdem schnell klar, dass dieses Biotop als so wertvoll betrachtet werden muss, dass Folgemaßnahmen erforderlich werden. So sollen mittelfristig sämtliche Wurzeln mit Großgerät entfernt werden, sobald die Brutzeit beendet ist, der Untergrund es zulässt. Hier versuchen wir in Zusammenarbeit mit Natuurmonumenten sowie der Unteren Landschaftsbehörde des Kreises Heinsberg, hoffentlich eine gute Lösung zu finden. Denn ohne eine solche Aktion würde innerhalb weniger Jahre der jetzt gehobene „Schatz“ wieder total verbuschen. Das Gangelter Bruch war früher ein weit über die Grenzen bekanntes Niedermoor – dessen Charakter wir beibehalten bzw. wiederherstellen wollen. Jetzt kommen einige Bilder und danach ein Bericht von Jos van Tilt (Vorsitzender der Naturschutzorganisation IVN Brunssum § Onderbanken): IMG_5229 IMG_5232 IMG_5236 IMG_5240 IMG_5241 Niki Jasper von Natuurmonumenten IMG_5242 IMG_5248 IMG_5250   De traditie zet zich voort. NABU Selfkant, Natuurmonumenten en IVN Brunssum & Onderbanken organiseerden al weer hun 5e binationale natuurwerkdag. Na 2012 („Feuchtbiotop bij de Etzenrather Molen/Gangelt“), 2013 t.b.v. de vinpootsalamander (Veeweg/Jabeek), 2014 („Feuchtbiotop bij de Brommler Molen/Gangelt“) en 2015 ter bescherming van het hangveengebied (Breukbergdal/Schinveld), werd dit jaar weer in Duitsland gewerkt. In 1984 en 1985 heeft de voorloper van NABU Selfkant (DBV, Deutscher Bund für Vogelschutz) meerdere poelen aangelegd in een uniek laagveengebied bij de ‚Dahlmühle’.Dit natuurgebied werd nu bevrijd van vlierbessen, wilgen, berken en elzen, om zo weer ruimte te bieden aan licht, lucht, water en ruimte aanbiddende flora en fauna. Op 27/2/2016 vanaf 10 uur waren dan ook ongeveer 75 vrijwilligers waarvan ongeveer 1/3 uit Nederland en 2/3 uit Duitsland bij de grensoverschrijdende natuurwerkdag actief. Deze keer op dit Duits grondgebied bij Gangelt. Een natte overwoekerde biotoop moest worden hersteld omdat er 30 jaar geen onderhoud gepleegd was. De NABU Selfkant had al weken vooraf een en ander voorbereid zodat het merendeel van het werk nu neer kwam op takken en boomstammen uit de plassen te halen en de takken op te stapelen in houtrillen en de stammen klaar te leggen voor transport. De aanwezige scoutingjongeren vonden m.n. het aanstampen van de houtrillen een uitdaging. Vaste vrijwilligers van de 3 bovengenoemde organisaties aangevuld door geworven vrijwilligers van die dag hielpen mee met het verwijderen van opslag van bomen uit het gebied. Zonder die ingreep zou het natte biotoop op den duur verloren gaan. Een dergelijke activiteit blijkt toch ook niet zonder risico te zijn. Jose van Kleef kan er over meepraten. (zie foto) Gelukkig ging die terugspringende tak niet in het oog, maar veroorzaakte slechts een lichte kras op haar wang. Met een fijne lunch werd het geheel met een tevreden gevoel rond 14 uur afgesloten met een stralende zon afgesloten. Op naar de volgende binationale Natuurwerkdag tijdens de NL doet zaterdag in 2017. Jos Vantilt Weitere Bilder: IMG_5250 IMG_5253 P1000446 Jos van Tilt (Vorsitzender IVN Brunssum § Onderbanken) P1000447 P1000449 Herr Bürgermeister Tholen, der tatkräftig mithalf! P1000450 P1000451 P1000454 P1000455 P1000460 hinten links; Heiner Molz, Mitarbeiter der unteren Landschaftsbehörde des Kreises Heinsberg, der ebenfalls tatkräftig mitarbeitete! P1000462 P1000463 …sind das nicht aktive Mitstreiter? P1000464P1000466 P1000467 P1000470 P1000475 P1000480 P1000484 P1000486 P1000490 P1000492 P1000494 Franz Oschmann 2. von rechts, Vorsitzender des NABU-Selfkant e.V. P1000497 IMG_5246 Dann kam der gesellige Teil! 20 21 22 24 25 26 27  

Wir haben super viel geschafft! Bei der Aktion waren ca. 75 Personen aktiv beteiligt!

Weitere Informationen könnt ihr unter www.selfkant-online.de nachlesen!

Euch allen eine gute Zeit! Bis zum nächsten gemeinsamen Einsatz!

Liebe Grüße

Thomas Henkens

   

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