Am 11.12.2014 bekam ich einen Mäusebussard gebracht, der nicht fliegen konnte.

Schnell stellte ich fest, dass er unterernährt war und seine Brustmuskulatur stark abgenommen

hatte. In einem solch schlechten Ernährungszustand ist es Vögeln kaum möglich zu

fliegen geschweige denn Beute zu schlagen. Eigentlich ungewöhnlich, da es im Kreis

Heinsberg in diesem Jahr ungeheuer viele Mäuse, die Hauptnahrung des Mäusebussardes

(dies sagt ja schon der Name) gibt. Doch scheinbar hatte dieser Bussard kein Jagdglück

im Jahre 2014. Dies soll sich nun im neuen Jahr ändern.

Nachdem er in einer engen Voliere zunächst „zwangsernährt“ (gestopft) wurde, nahm

er dann recht schnell selbstständig Nahrung zu sich. Er erholte sich von Tag zu Tag.

An dem Tage schließlich, als er Ausbruchversuche machte (er flog gegen das Gitter)

war die Zeit gekommen, dass er in die Außenvoliere umziehen konnte bzw. musste,

damit er hier seine Flugmuskulatur wieder aufbauen konnte!

Der Umzug bedeutete natürlich Stress für ihn!

Auch an die neue Umgebung musste er sich zunächst gewöhnen!

Nach kurzer Zeit suchte er sich seinen überdachten Stammplatz aus, sicher vor Regen,

Schnee und Wind.

Mittlerweile kann er schon recht gut fliegen, so dass er die meiste Zeit in ca. 3 Meter

Höhe auf einem Ast sitzt und sich die Umgebung anschaut.

Wenn er fit genug ist werde ich ihn freilassen! Lange wird es nicht mehr dauern!

Entsprechende Bilder folgen!

 

 

 

 

 

 

 

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