am 22.02.´14 war´s endlich soweit
in Kooperation mit unseren niederländischen Partnern “IVN Brunssum&Onderbanken/Jos Vantilt” sowie “Natuurmonumenten/Niki Jasper” “stand” die Organisation
über 90 (!) Teilnehmer konnten begrüßt werden – vereinzelte Regentropfen verzogen sich pünktlich, wie bestellt
Jos (IVN) begrüßte dann alle noch  “op Nederlands”
auf geht´s, genug der Worte !

 

IVN heißt “welkom”
auf der eigentlichen Einsatzfläche (“Feuchtbiotop ehemaliger Bolzplatz”) gab es zunächst die erforderlichen Erläuterungen zu Sinn und Zweck der geplanten Aktionen,
welche Arbeitsfelder vorgesehen waren
ohne den “Werkzeugpark” von Natuurmonumenten wäre wenig geangen
so sah die Biotopfläche vorher aus und
viele, viele Helfer schwärmten aus (sogar WDR 3 war vor Ort), um das zu ändern
1. Arbeitsfeld: Freilegen einer vor rd. 23 Jahren gebauten Trockenmauer (so nebenbei: einige, die damals dabei waren, waren heute mit ihrem Enkel wieder vor Ort!)
im wahrsten Sinne “feste Handarbeit”
und voller Körpereinsatz
nachher: Licht und Luft für wärme- und lichtliebende Flora und Fauna
2. Arbeitsfeld: Bau eines zusätzlichen Hirschkäferbrutplatzes am Fuße der Motte (Nähe Etzenrather Mühle – in näherer Umgebung der Mühle und dieses alten Eichenbestandes existieren jetzt 4 solcher Brutplätze)
Tage vorher wurde mit Großgerät eine enstpr. Grube vorbereitet

 

IVN lieferte rottendes Eichenholz (die spätere Nahrung für Hirschkäferlarven)

 

der Brutplatz nimmt Konturen an

 

jetzt braucht nur noch modernder Eichenmulm eingefüllt

 

und fleißig festgetreten werden

 

zufrieden? gut gemacht!
“wir haben fertig”
3. Arbeitsfeld: Bau von sog. Benjeshecken (Totholzhecken) – dafür vorgesehene Stellen waren markiert

 

228 Pfosten wurden an Tagen vorher in den Boden gerammt – mit Großgerät

…  oder manpower,

für eine exemplarische “Profi”-Hecke noch einige Pfähle am Tag selbst ergänzt
das “Skelett” steht,
jetzt mit “Fleisch” füllen

 

dornenfeste Handschuhe – wichtig(st)es Arbeitsgerät

 

“Holz her!”

 

“… das ist mein Abschnitt!”
vorbildlich
so sieht dann eine “Profi(benjes)hecke” (s.o.) aus

 

4. Arbeitsfeld: Freischneiden eines in 1990/´91 vom NABU RSK in Koop. mit der Gem. Gangelt und der ULB des Kreises renaturierten Rodebachaltarmes
der “einsame Kampf” gegen Weiden, Brombeeren, Erlen …

 

Pflege der Kopfweiden (ideales Flechtmaterial)

 

Sicherheitsexperten kurz wegschauen
“… ob das alles hier so richtig ist?”
“… wenn ich einmal groß bin, …”
5. (zwar kleines) Arbeitsfeld: Tom erklärt den Pfadfindern Grundsätzliches zu und zur Montage von Nisthöhlen
“… wird gemacht”
ein Erlebnis, das wohl kaum einer vergessen wird !?
“wir haben es uns verdient, das 6. Arbeitsfeld in der Mühle!”
selten haben Suppen, Brötchen, Fla …  so lecker geschmeckt, vor allem, wenn sie auch noch (vom Co-Gastgeber, der Gemeinde Gangelt, und der  KSK HS sowie Raiba HS) gesponsort sind!” Ein herzliches Dankeschön nochmals ! Dank an Herrn Bm B. Tholen (Gem. Gangelt) und Frau wethouder J. Quadvlieg-Vandam (Gem. Onderbaken) für die “selbstverständliche” Übernahme der Schirmherrschaft!

 

Dank auch an das Team der Brommler Mühle, das alles so (gastgeber-) freundlich vor- und zubereitet hatte -wir machen selten unsere Frühstückspause anl. unserer Einsätze an weiß gedeckten Tischen mit weißen Stoffservietten … -!
toll – und bezeichnend – , dass Niki (NM) es sich nehmen ließ, trotz Krankheit kurz vorbeizuschauen!

 Zuviel versprochen (s.o.) ?

>> die Biotopfläche nachher

die Biotopfläche nachher
>> die Benjeshecken nachher
>> der Hirschkäferbrutplatz nachher
>> die Trockenmauer nachher

 (Fotos: Hama, Jos V. , NABU RSK)

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