Werners wachsamen Blick ist es mal wieder nicht entgangen, diese nicht ganz alltägliche Beobachtung in seinem Garten, die eines Windenschwärmers, einem Schmetterling (Nachtfalter) aus der Familie der Schwärmer; er hat immerhin die stattliche Spannweite von 80 – 130 mm, kann eine Fluggeschwindigkeit von 50 km/h, in der Spitze sogar von 100 km/h erreichen!

interessant ist auch sein Verbreitungsgebiet; er kommt in den Tropen und Subtropen Asiens und Afrikas, in Australien, Nordafrika, im Mittelmeerraum und Zentralasien, sogar bis Sibirien vor; als Wanderfalter wird er auch im hohen Norden Europas, in Großbritannien, Island, weiten Teilen Russlands, ja sogar in Wassenberg (Kr. HS) beobachtet!

                                                                               (beide unteren Fotos: Werner J.)

W. bevorzugen offene und temperaturbegünstigte Landschaften (sonnige Hänge, auf Kartoffelfeldern, in Blumenbeeten, Hecken mit Windengewächsen …); die Raupen ernähren sich vor allem von Ackerwinde,aber auch Zaunwinde und verschiedenen Zierwinden (daher der Name), in südl. Verbreitungsgebieten sind sie auch an Süßkartoffeln und Bohnenpflanzen zu finden; sie sind wenige Stunden nach der Abenddämmerung eifrige Blütenbesucher (Petunie, Lilie, Wunderblume, Nachtkerze, Tabak, Phlox, Stechapfel …), lassen sich dann leicht durch künstliches Licht anlocken.

Ihnen hat dieser Beitrag gefallen?

Das könnte Sie auch interessieren:

Biber aus misslicher Lage befreit

Biber mit Glück im Unglück Für einen Biber in Havert verlief ein Unfall bei einer Baumfällung einigermaßen glimpflich ab. Was war passiert? Der Biber versuchte

Obstwiesenpflege findet ohne Schnittkurs statt

Obstwiesenpflege Gangelt Nord An die Freunde und Helfer des NABU – Selfkant Am Samstag, den 06.12.2025 werden wir die Obstwiese Gangelt Nord pflegen. Neben dem