junge Schwarzstörche auf dem Horst

http://www.braunschweiger-zeitung.de/nachrichten/Niedersachsen/seltener-nachwuchs-bei-scheuen-stoerchen-id733590.html

(aus der ´Braunschweiger Zeitung´:) “Niedersachsen – 8 Junge haben die seltenen Schwarzstörche in diesem Jahr aufgezogen. Ein Erfolg, denn vor einigen Jahren waren sie noch vom Aussterben bedroht … 3 Eilternpaare zogen insgesamt 8 Jungvögel groß … Wo genau wird nicht verraten … Die schlauen Vögel dürfen auf keinen Fall gestört werden.

Denn im Gegensatz zu seinem weißen Verwandten, der sogar Hausdächer oder Schornsteine als Brutplatz wählt, benötigt der Schwarzstorch große und ruhige Wälder mit alten Bäumen, auf denen er seinen Horst errichten kann.

… 2 weitere Paare blieben trotz Brutversuchs ohne Jungvögel – zuminmdestz in 1 Fall seien sie vermutlich gestört worden. Auch dass 1 der Paare im Landkreis Helmstedt zum ersten Mal einen künstlich angelegten Horst angenommen habe, sieht … man als Erfolg.

In den 1950er Jahren sei der Schwarzstorch vom Aussterben bedroht gewesen, seitdem sei die Zahl der Vögel aber wieder kontinuierlich gestiegen. Heute lebten in Niedersdachsen wieder rd. 60 Paare …”

Ciconia nigra ist überwiegend schwarz mit Erzglanz und weißer Unterseite, Schnabel und Beine sind zur Brutzeit rot, außerhalb der Brutzeit bräunlich, Jungvögel überwiegend graubraun mit weißem Bauch und graugrünlichen Schnäbeln und Beinen; ist ca. 97 cm lang mit einer Spannweite von etwa 200 cm; charakteristische keuchende, wetzende und melodisch pfeifende Rufe; klappert seltener als Weißstorch; lebt in ausgedehnten Wäldern mit Gewässern, auch in Flusstälern mit Steilwänden, wo er auf Bäumen oder in Felswänden nistet ; Sommervogel, der im südlichen Afrika überwintert.

Ihnen hat dieser Beitrag gefallen?

Das könnte Sie auch interessieren:

Erlebnisse auf dem Klosterhof

Im September stellte die Naturschutzjugend Apfelsaft her. Dazu wurden zunächst Bio-Äpfel auf einer Streuobstwiese gepflückt. Im Klosterhof Gangelt wurden die Äpfel zerkleinert und ausgepresst. Der