Nach einigen vergeblichen Anrufen bei der Greifvogelpflegestation wurde Frau Kranz dann endlich von mir zurückgerufen. Sie war sehr besorgt über das, was sich in diesem Pappkarton befand.

Schließlich fuhr ich zu ihr, um das Geheimnis des Inhaltes zu lüften.

Dann erzählte sie mir, dass diese drei fast flugfähigen Schleiereulen auf der Straße in einem kleinen Ort in der Nähe von Erkelenz gesessen hätten und sie Angst um die Kleinen habe, dass sie nicht von umherstreifenden Katzen getötet oder gar von Autos überfahren werden könnten. Vergeblich hatte sie die kleinen mehrere Male zurück in den Giebel eines Hauses gesetzt, von wo sie aber immer wieder auf die Straße hinabflogen.  Also beschlossen wir gemeinsam, dass es wohl am besten sei, die Jungeulen in die Greifvogelpflegestation aufzunehmen, dort aufzupeppeln, um sie dann auswildern zu können. Ein geeigneter Platz ist schon bekannt.

Frau Kranz ist sehr besorgt um ihre drei Findlinge!

  

Schon bald werden die drei in einer Großvoliere ihre Flugkünste trainieren können!

Ich bin mir sicher, dass diese drei Schleiereulen schon recht bald eine neue Heimat in Freiheit finden werden!

 

 

 

 

 

Ihnen hat dieser Beitrag gefallen?

Das könnte Sie auch interessieren:

Waldwanderung der Naturschutzjugend

Bei strahlendem Sonnenschein erkundete die Naturschutzjugend den Wald zwischen Süsterseel und Mindergangelt. Josef Wiese führte die interessierten Kinder und lieferte zahlreiche Informationen. In erster Linie

Erfolgreicher Steinkauzschutz

Der natürliche Lebensraum des Steinkauzes und damit die Voraussetzungen zum Weiterbestehen dieser Art nimmt stetig ab. Mitglieder des Nabu Selfkant e.V. haben in den letzten