Blänken sind Tümpel, flache natürliche Wasseransammlungen, meistens durch Stau-, Grund- oder Schichtenwässer gespeist.
Blänken sind Tümpel, flache natürliche Wasseransammlungen - meistens durch Stau-, Grund- oder Schichtenwässer gespeist.
Das Besondere: In den generell feuchten Jahreszeiten (also Herbst bis Frühling) führen sie Wasser, während sie im Sommer u.U. trocken fallen können. Wichtig: In tieferen Zonen sollten immer noch Restwasserflächen stehen bleiben. Durch diese wechselnden Wasserstände werden Blänken zu Lebensraum für Spezialisten, für eine spezielle Tier- und Pflanzenwelt.
Das Besondere: In den generell feuchten Jahreszeiten (also Herbst bis Frühling) führen sie Wasser, während sie im Sommer u.U. trocken fallen können. Wichtig: In tieferen Zonen sollten immer noch Restwasserflächen stehen bleiben. Durch diese wechselnden Wasserstände werden Blänken zu Lebensraum für Spezialisten, für eine spezielle Tier- und Pflanzenwelt.
Während z.B. dauerhaft Wasser führende Teiche relativ stabile Lebensräume darstellen, herrschen in Blänken mit ihren manchmal extrem wechselnden Wasserständen -mal Dürre, mal Überschwemmung- Überlebensvoraussetzungen für speziell angepasste Lebeqwesen, die selbst solche Lebensbedingungen meistern können.
Während z.B. dauerhaft Wasser führende Teiche relativ stabile Lebensräume darstellen, herrschen in Blänken mit ihren manchmal extrem wechselnden Wasserständen -mal Dürre, mal Überschwemmung- Überlebensvoraussetzungen für speziell angepasste Lebewesen, die selbst solche Lebensbedingungen meistern können.
Blänken sind somit höchst wertvolle Biotope, kulturelle Strukturelemente in unserer oft verarmten Agralandschaft, Trittsteine und Refugium für Feuchtigkeit liebende Flora und Fauna, attraktiv, weil Nahrungsreservoir, Schutz und Rückzugsbereich, Lebensraum in verschiedenen Entwicklungsstadien ...
Blänken sind somit höchst wertvolle Biotope, kulturelle Strukturelemente in unserer oft verarmten Agralandschaft, Trittsteine und Refugium für Feuchtigkeit liebende Flora und Fauna, attraktiv, weil Nahrungsreservoir, Schutz und Rückzugsbereich, Lebensraum in verschiedenen Entwicklungsstadien ...
... für noch flugunfähige Jungvögel verschiedener Wiesen- und Watvögel (Kiebitz, Bekassine, Schwarz- oder Braunkehlchen, Pieper, Bach- oder Gebirgsstelze, Rallen oder Enten ...), für Libellen (Pracht- und Heidelibelle ...), Amphibien und Reptilien (Molche, Frösche, Kröten ...), für Schmetterlings- und Heuschreckenfauna (Gold- und Sumpfschrecke, Maulwurfsgrille ...) ...
... für viele Wirbellose (Schnecken, Wasserflöhe ...), für noch flugunfähige Jungvögel verschiedener Wiesen- und Watvögel (Kiebitz, Bekassine, Schwarz- oder Braunkehlchen, Pieper, Bach- oder Gebirgsstelze, Rallen oder Enten ...), für Libellen (Pracht- und Heidelibelle ...), Amphibien und Reptilien (Molche, Frösche, Kröten ...), für Schmetterlings- und Heuschreckenfauna (Gold- und Sumpfschrecke, Maulwurfsgrille ...) u.v.m.!
... für Binsen, Seggen, Ehrenpreis, Sumpfdotterblume ... (Arten, die auf anderen Standorten rasch von schnellwüchsigen Arten überwuchert und verdrängt werden, hier durch die meist lückige Vegetation aber selbst durchsetzungsfähig sind!
... für Binsen, Seggen, Ehrenpreis, Sumpfdotterblume ... (Arten, die auf anderen Standorten rasch von schnellwüchsigeren Arten überwuchert und verdrängt werden, hier durch die meist lückige Vegetation aber selbst durchsetzungsfähig sind!)

Unser Ziel – in Kooperation mit  Gemeinde bzw.  Pächtern sowie ULB des Kreises HS – ist es, zukünftig im Gangelter Bruch möglichst viele  solcher Blänken so zu vertiefen (bzw. zu “gestalten”), dass sie ganzjährig zumindest in den tieferen Bereichen Wasser führend bleiben! Wie die Fotos verdeutlichen, kann man zurzeit prima erkennen, wo solche Blänken “von Natur aus” sinnvoll wären, weil man hier vielleicht nur wenig in die Tiefe baggern muss, um diese Voraussetzungen zu erreichen!

"Trittsteine" - ein Traum, mit ihrer Hilfe zukünftig auch einmal Uferschnepfe, Brachvogel, Kiebitz, Weißstorch, Rotschenkel, Kiebitz, Wasserralle, Regenpfeifer ... anzulocken!?

Ihnen hat dieser Beitrag gefallen?

Das könnte Sie auch interessieren:

Ein seltener Gast

Ein seltener Gast Eine Beobachtung von Dieter Scherrers  In der vergangenen Woche hat Dieter Scherrers eine Beobachtung gemacht, die für unsere Region mit Sicherheit eine

Aus der Singvogelpflegestation

Aus der Singvogelpflegestation Ein Bericht von Silke Beckers In diesem Jahr habe ich 581 (!!) Vögel aufgenommen. Aufgrund der großen Menge der hilfsbedürftigen Vögel hatte

Arbeiten zum Erhalt der Heide

Arbeiten zum Erhalt der Heide Heidelandschaften können nur durch eine ständige Pflege der Heideflächen erhalten werden. Ohne Pflegemaßnahmen würde die Heide verbuschen und in kürzester