Herbstzeit wohl auch Schmetterlingszeit !? (oder doch nicht so ganz?)

während des Sommers enttäuschend wenige Schmetterlinge, kann man zurzeit ungewöhnlich viele beobachten, vornehmlich Tagpfauenauge, Admiral(Tagpfauenauge / Foto HeHei)

waren während des Sommers in meinem Garten enttäuschend wenige Schmetterlinge zu sehen, kann man zurzeit ungewöhnlich viele beobachten, vornehmlich Tagpfauenauge (s.o.), Admiral (s.u.)

... bedingt wohl durch blühende Schmetterlinmgsdflieder, Fallobst ...

… bedingt wohl durch blühende Schmetterlingsflieder, blühendes Efeu, Fallobst

„jemand anderer“ hat dieses reichliche Angebot wohl auch entdeckt:

ich habe diesen Überlebenskampf in den vergangenen 42 J., seitdem ich in/mit meinem Garten wohne, noch nie entdeckt:

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Hornissen auf der Jagd nach Schmetterlingen, um sie schließlich zu zerlegen und aufzufressen,

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... und von der einst herrlichen Pracht nur soviel übrigbleibt

… und von der einst herrlichen Pracht nur soviel übrigbleibt

!?!?!

3 thoughts on “Herbstzeit wohl auch Schmetterlingszeit !? (oder doch nicht so ganz?)

  1. …also sind Hornissen doch nicht sinnvoll? Ich dachte bisher doch und habe Sie gewähren lassen, ich hatte in der Vergangenheit gehört, sie wären sie natürlichen Feinde der Wespen, wußte nicht, dass dies auch auf Schmetterlinge zutrifft. Schmetterlinge sind mir deutlich lieber, wie gehe ich damit um zukünftig?
    Danke jederzeit für Rückmeldung

    • Sehr geehrte Frau Weimer!
      Hornissen sind sehr wichtige und geschützte Tiere.
      Hier einige wichtige Informationen:
      Die Hauptnahrung der Hornissen besteht bis zu 90% aus Fliegenarten, als Insektenjäger verschmähen sie allerdings auch Bienen nicht. Wissenschaftler von Bieneninstituten haben jedoch festgestellt, dass diese Bienenjagd nicht zu spürbaren Verlusten bei den betroffenen Bienenvölkern führt. Der für den Imker auftretende Schaden ist minimal: Entgegen vieler anders lautender Behauptungen fangen Hornissen nur wenige Sammlerinnen eines Bienenvolkes ab. Die tägliche Fangquote beträgt ab Anfang Juni ca. 10-15 Bienen pro Volk, denn es gehen stets nur einige Hornissen als „Spezialisten“ auf Bienenfang.
      Ein zu diesem Zeitpunkt voll entwickeltes Bienenvolk steht dieser vorgenannten Beute zahlenmäßig mit ca. 50.000 Tieren gegenüber. Berücksichtigt man die hohe Eiablage einer Bienenkönigin und die daraus pro Tag und Volk 1.500 – 3.000 schlüpfenden Jungbienen zu dieser Jahreszeit, so ist der Verlust der abgefangenen Bienen – im Vergleich zu den vielen neuen Nachkommen – wirklich relativ gering (< 1%) und für ein gesundes Bienenvolk somit unwesentlich. Die erbeuteten Sammlerinnen würden zu diesem Zeitpunkt ohnehin nicht mehr winterständig. Außerdem dürfte der witterungsbedingte Verlust von Sammlerinnen zusammen mit anderen Ursachen (z.B. Pestizide, Herbizide, Varroa-Milbe, Straßenverkehr) weitaus stärker ins Gewicht fallen Auch ihre kleineren Verwandten, die Wespen, stehen auf dem Speiseplan. Wer ein Hornissenvolk im eigenen Garten beherbergt, wird daher oftmals erfreut feststellen, dass dieses die am sonntäglichen Kaffeetisch lästig werdenden Wespenarten kurz hält. Die Jagd auf wehrhafte Beutetiere wie Bienen und Wespen ist auch für die Hornisse nicht ganz ohne Risiko. Der Verfasser konnte in einem Fall beobachten, wie eine gefangene Deutsche Wespe (Vespula germanica) ihrer Jägerin einen Stich in die weiche Kinnpartie versetzte. Die gestochene Hornisse war anschließend flugunfähig, ihr Kopf und Vorderthorax weitgehend paralysiert. Eine erschöpfende Auflistung aller noch zum Beutespektrum der Hornisse zählenden Spinnen- und Insektenarten ist kaum möglich. Gejagt werden unter anderem Grashüpfer, Grillen, Heuschrecken, Libellen, mittelgroße Käfer, Tag- und Nachtfalter, Singzikaden, Schmetterlingsraupen sowie Radnetzspinnen, um nur einige zu nennen. Auch das imposante Grüne Heupferd (Tettigonia viridissima) und die mächtigen Edellibellen (Aeschnidae) fallen ihr gelegentlich zum Opfer (eigene Seite). Es soll an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben, dass die Hornisse gern die Raupen des Eichenwicklers (Tortix viridana) oder der Gemeinen Kiefernbuschhornblattwespe (Diprion pini) von befallenen Bäumen absammelt und sich damit auch im Forstschutz nützlich macht. Der Einfluss der Hornisse als "Naturpolizei" auf das biologische Gleichgewicht ist keinesfalls zu unterschätzen. Ein großes Hornissenvolk vertilgt im Verlauf der Saison mehrere Kilogramm Insekten, darunter viele für den Menschen schädliche oder lästige Arten. Quelle: http://www.vespa-crabro.de/fang.htm

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