Erstes Treffen der Steinkauzgruppe

Der Steinkauz zählt in Deutschland zu den gefährdeten Brutvogelarten (Grüneberg et al. 2015). Der größte Teil des deutschen Brutbestandes (7.500 – 8.500 Reviere, Gerlach et al. 2019) befindet sich mit rund 5.000 Paaren in Nordrhein-Westfalen (NRW) (Jöbges & Franke 2018, Franke & Jöbges 2018a). Daher hat dieses Bundesland für den Schutz dieser in Deutschland streng geschützten Art eine nationale Verantwortung. In NRW zählt der Steinkauz zu den gefährdeten Brutvogelarten (Grüneberg et al. 2016). Zwischen den Jahren 2003 und 2016 sank der Bestand in NRW um rund 800 Paare; das entspricht einem Verlust von 14 %(Franke & Jöbges 2018a).

Zu den Regionen NRWs, die vom Steinkauz noch in relativ hoher Dichte besiedelt werden, gehören die Kreise Düren und Euskirchen.“ berichten Wilhelm Breuer u. a. in ihrem Beitrag „Bestand und Schutz des Steinkauzes Athene noctua Scopoli 1769 in den nordrhein-westfälischen Kreisen Düren und Euskirchen in den Jahren 2011 bis 2020“ (Eulen-Rundblick Nr71 – Jahrgang 2021).

 

Aber nicht nur in Düren und Euskirchen gibt es zahlreiche dieser kleinen Eulen. Dies Dank der aktiven Hilfe des Nabu in Zusammenarbeit mit vielen Bürgern, die ihre Gärten für das Aufstellen von Nisthilfen zur Verfügung stellen.

Der Nabu Selfkant e.V. betreut über 100 Steinkauzröhren. Es gilt zu kontrollieren in welchem Zustand die Röhren sind, sind sie belegt – und wenn ja, ist es ein Kauz? Die Gruppe möchte ermitteln wie viele Jungvögel jährlich hinzu kommen. Die Nisthilfen müssen repariert werden, neue werden aufgestellt. Bisher führten diese Arbeiten wenige Nabumitglieder durch, sie kamen personell an ihre Grenzen. Deshalb ein Aufruf im Internet mit der Bitte um Unterstützung. Die Reaktion waren sehr positiv. 14 Naturfreunde werden in dieser Gruppe mitwirken. Am 14.1.26 fand das erste gemeinsame Treffen statt. Man stellte sich vor und die „alten Hasen“ Hermann-Josef und Peter berichteten über ihre bisherigen Aktivitäten. Über eine WhatsApp Gruppe ist man in ständigem Kontakt. 

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