Biber wurden Aufgrund ihrer vielfältigen Verwertbarkeit in der Vergangenheit rücksichtslos bejagt und waren in Deutschland  ausgerottet. Durch umfangreiche Schutzmaßnahmen gibt es inzwischen die Nager auch im Selfkant wieder. Durch ihre Aktivitäten sind allerdings Konflikte mit den Menschen vorprogrammiert.

 

Zur Schadenvermeidung wurden im Sommer 22 Bäume mit Draht ummantelt und ein Baum, den der Biber zu fällen begann, wurde vom Bauhof der Gemeinde Selfkant vorsorglich gefällt. An den Blättern der Pappel hatte der Biber lange zu fressen. Ebenfalls wurde durch den Bauhof der Biberdamm zielgerichtet abgetragen und mit Drainagerohren versehen, s.d. der Wasserstand im Rodebach um knapp einen halben Meter gesenkt wurde.

 

Bereits im Sommer hatte der „Wehrer Biber“ seine Aktivitäten in Richtung Renaturierungsgebiet ausgedehnt und er begann dort an einer großen Pappel zu nagen. Diese Betriebsamkeit hatte er jedoch bald wieder eingestellt. Im Dezember diesen Jahres wurde er dort wieder tätig. Da der Baum eine natürliche Neigung in Richtung eines Wanderweges hatte, wurde die Untere Naturschutzbehörde am 16.12. über den Tatbestand informiert. Obwohl keine unmittelbare Gefahr bestand, wurde bereits am 21.12. 22 der Baum vom Kreisbauhof vorbeugend gefällt. Ein schönes Beispiel, wenn aufmerksame Bürger, der Nabu und die Behörden zusammen arbeiten.

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