Jetzt kann der 7. internationale Naturwerktag kommen

Weshalb machen die das denn überhaupt, werden sich viele Menschen fragen, die die Rodungsarbeiten im Biotop „Maisfeld“ in Mindergangelt gesehen und  beobachtet haben. Früher sah das Gangelter Bruch anders aus. Der Name Bruch bedeutet: Moore, Torfstiche, Sümpfe, Tümpel, Feucht- und Nasswiesen innerhalb ausgedehnter Grünlandgebiete.

Auch Bruchwälder gehören dazu. Und die gibt’s im Gangelter Bruch genügend. In den letzten Jahren hat der NABU-Selfkant e.V. (Früher NABU-RSK.e.V.) viele neue Tümpel, sogenannte Blänken angelegt. Bereits im Jahre 1985 entstand das erste größere Feuchtgebiet „Biotop an der Dahlmühle“, welches wir beim 5. internationalen Naturwerktag freigeschnitten haben. Und was konnten wir bergen? Einen Schatz. Wasserflächen, die durch Erlen, Weiden… verschwunden waren. Es kam kein Licht mehr ans Wasser und das Wasser war teilweise nicht mehr zu sehen. Und bei den Vorbereitungen zum 7. internationalen Naturwerktag haben wir uns das Biotop „Maisfeld“ in Mindergangelt ausgesucht. Bei den Arbeiten entdeckten wir Wasserflächen, die wir zuvor noch nicht einmal erahnen konnten. Sie waren zugewuchert. Kein Licht konnte das Wasser erreichen. Damit ein Aus für lichtliebende Wasserpflanzen- und Tiere. Um aber genau das zu vermeiden haben wir die Wasserflächen freigeschnitten. Somit kann sich der Artenreichtum der wasserlebenden Organismen wieder erholen oder sogar erweitern(Fische, Insekten, Lurche, Säugetiere, wie z.B. Fledermäuse, Wasserspitzmaus…,  Wasservögel…)!

Vorbereitet ist schon sehr viel. Aber es wartet noch sehr viel Arbeit auf uns. Seht selbst:

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Vorbereitung einer sogenannten Benjeshecke (siehe ältere Beiträge).

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Bild 15Bild 16Bild 18Bild 19Bild 23 (2)Bild 27 (2)Bild 33Bild 35 (1)Bild40 (1)Bild 21Nur mit Handsägen hätten wir das niemals geschafft!

Danke euch allen für euren tollen Einsatz!!

Fotos vom NABU-Selfkant e.V. (Karl-Heinz Krings und Frank Donkers)

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