Der Reihe nach:

Werner J. konnte wieder mal den Nachweis führen, dass „richtige“ Futterpflanzen zwangsläufig irgendwann auch den entspr. Schmetterling anlocken, der von dieser Futterpflanze abhängig ist:

Im Vorjahr noch (nur) einen Schwalbenschwanz im heimischen Garten beobachtet, in diesem Jahr Fenchel angepflanzt, 5 tolle Raupen des Schwalbenschwanzes ließen nicht lange auf sich warten!

Als Schutz für die Raupen vor allzu gefräßigen „Feinden“ baute er einen Raupenschutzkäfig, in dem er jeden Morgen Futter (Fenchel) und Küchenpapier (Boden) wechselt; die Raupen entwickeln sich prächtig, lassen sich ganz toll beobachten und fotografieren; jetzt wartet er nur noch auf die Verpuppung;

der Schwalbenschwanz hält sich bevorzugt in sonnigem und offenem Gelände wie z.B. magere Grünlandbestände und Trockenrasen auf; vor allem auch in Gärten, wenn dort Möhren, Dill, Fenchel, Pastinak ... angebaut werden;

(Fotos: Weja)

Schwalbenschwanz - Papilio machaon

 

der Schwalbenschwanz ist in unseren Breiten neben dem Segelfalter einer der größten und auffälligsten Tagfalter (Spannweite ca. 50 - 75 mm)

Auf den ersten Blick könnte man den Schwalbenschwanz mit dem ebenso prächtigen Segelfalter verwechseln:

Unterscheidungsmerkmal: die schwarzen Hinterflügelfortsätze mit den hellen Enden sind deutlich länger
kaum verwechselbar die Raupe des Segelfalters

Hoffentlich können wir bald hier auf unserer NABU-Seite vermelden „Schwalbenschwanzraupenschutzkäfigexperiment geglückt„!?

Ihnen hat dieser Beitrag gefallen?

Das könnte Sie auch interessieren:

Catering und mehr

Wichtigste Person der Arbeitseinsätze Das leibliche Wohl ist bei den Arbeitseinsätzen des NABU Selfkant von zentraler Bedeutung. Schließlich finden die anstrengenden Arbeiten in der Natur

Ornithologische Wanderung am 12. April

Unterwegs zwischen Werlo und Woom Am Sonntag den 12. April 2026 lädt die IG Karken zusammen mit dem Nabu Selfkant von  08:00 bis ca. 11:30

Internationaler Einsatz für die Natur

13. Internationaler Naturwerktag Am 28. Februar 2026 waren junge und erwachsene Freiwillige aus unterschiedlichen Ländern gemeinsam im Einsatz, um die Natur in unserer Region zu pflegen. Der