Auf diese Frage stand ein toller Bericht in „Die Welt“ am 10.10.2012, der uns das Fehlen der Früchte erklärt!

Der Buntspecht frisst im Winter gerne Haselnüsse, die er in einer sog. Spechtschmiede aufhackt.

Foto: Maria Jacobs

Von Eva Eusterhus

Aufmerksamen Naturfreunden wird es vielleicht schon aufgefallen sein: Dieses Jahr gibt es deutlich weniger Kastanien, Haselnüsse und Eicheln als im vergangenen Herbst. Warum, erklärt Gregor Hilfert vom Pflanzenschutzamt Hamburg:

P1010698

Foto: Th. Henkens (junge Ringeltaube wird mit einer Eichel gefüttert)

Der vergleichsweise kühle Frühling hat dazu geführt, dass die Bestäubung schlechter ausfiel. Der Bienenflug setzt erst mit milden Temperaturen ein. Bleibt es lange kalt, werden weniger Blüten befruchtet. Auch die windbestäubten Früchte brauchen die warme Frühlingssonne, damit der Fruchtansatz wachsen kann. Wenn es zu kalt ist, wird der Pollenschlauch gar nicht erst gebildet.“ ee

Textquelle: „Die Welt“ Bericht vom 10.10.2012

 

Also werden es viele Tiere in diesem Winter nicht einfach haben! Man denke beispielsweise an Eichhörnchen, Siebenschläfer, Buntspecht, Eichelhäher, Ringeltauben, Wildschweine…

Ihnen hat dieser Beitrag gefallen?

Das könnte Sie auch interessieren:

Ein halbes Jahr später konnte der erste balzende Storch auf dem Kunsthorst foto- grafiert werden. (Foto: Peter Hamacher)

In Schalbruch sind schon die ersten Störche

In Schalbruch sind schon die ersten Störche! Im Spätsommer des vorigen Jahres haben aktive Bewohner aus Schalbruch zusammen mit Mitgliedern des NABU-Selfkant eine künstliche Nisthilfe

Krötenzaun aufgestellt

Krötenzaun aufgestellt Seit vielen Jahren haben Naturfreunde dem Amphibientod an unseren Straßen den Kampf angesagt. Auch im Selfkant sind Aktive vom Nabu Jahr für Jahr

Vorbereitungen für den Naturwerktag

Letzter Arbeitseinsatz vor dem Naturwerktag Der letzte Arbeitseinsatz der Saison 2025/2026 wurde u.a. genutzt, den Naturwerktag am 28. Februar 2026 vorzubereiten. Insgesamt sechzehn Aktive  haben