Igel im Sommer

Zwischen Juni und August kommen die meisten Igelbabys zur Welt. Auch Igel leiden jedoch zunehmend unter anhaltender Hitze, trockenen Böden und Nahrungsmangel. Während gesunde Tiere nachts selbstständig Insekten jagen, benötigen sie in heißen Sommern oft menschliche Unterstützung. Insbesondere durch das Bereitstellen von Wasser.
 
So helfen Sie Igeln bei Hitze und Trockenheit:
  • Wasser bereitstellen
  • Flache Schalen mit frischem Wasser im Garten aufstellen.
  • Wasser täglich wechseln.
  • Niemals Milch geben! Igel sind laktoseintolerant.  Milch
    führt zu tödlichem Durchfall.
  • Richtig füttern (bei anhaltender Trockenheit)
Durch harte Böden finden Igel kaum Regenwürmer oder Käfer. Ergänzendes Futter hilft vor allem säugenden Müttern.
  • Geeignet: Hochwertiges Katzen-Nassfutter (hoher Fleischanteil,
    ohne Getreide/Zucker) oder ungewürztes Rührei.
  • Kein Igelfutter geben. In den meisten sind Getreide und Nüsse.
  • Ungeeignet: Kein Obst, kein Gemüse, keine Nüsse und keine Speisereste.
  • Gefahren im Garten minimieren
Mähroboter: Niemals in der Dämmerung oder nachts laufen lassen. Sie verletzen Igel oft tödlich.
Fadentrimmer sind genau so schlimm wie die Mähroboter.  Sie werden einfach unten in die Hecke gehalten wo der Igel bei der Hitze ausgestreckt liegt . Bitte immer vorher mal kurz nachschauen!
Kellerfenster & Lichtschächte: Mit Gittern abdecken.
Gartenteiche: Eine Ausstiegshilfe (z. B. ein raues Brett) hineinlegen.
Text und Bild: Uwe Huchel

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