Gegenwärtig kontrollieren wir die Steinkauzröhren. Im Vergleich zum letzten Jahr zeichnet sich ab, dass weniger Käuze brüten. Dennoch ist der erste Nachwuchs bereits da. Auffallend ist weiter, dass die Wiesen kaum gemäht sind, was dem Kauz die Nahrungssuche erschwert. Da das Gras  hüfthoch steht, muss sich der Kauz etwas einfallen um sein brütendes Weibchen zu versorgen. Mit dem Einschalten der Straßenbeleuchtung geht er auf Insektenjagd, wie wir beobachten konnten. Ein schönes Beispiel, wie sich die Tierwelt doch anpassen kann. In der Regel erfolgt die Futterübergabe in der Röhre, so dass man wenig sehen kann. Gestern Abend gab es das Insekt dann doch vor der Röhre. Seine Hauptbeute sind hier überwiegend Motten. Steinkäuze haben einen täglichen Nahrungsbedarf von 59 bis 75 Gramm bei einer Umgebungstemperatur von 0 °C und einen Bedarf von 23 bis 30 Gramm bei 30 °C. (Dries van Nieuwenhuyse, Jean-Claude Génot, David H. Johnson: The Little Owl – Conservation, Ecology and Behavior of Athene noctua. Cambridge University Press, Cambridge 2008)

Ihnen hat dieser Beitrag gefallen?

Das könnte Sie auch interessieren:

Catering und mehr

Wichtigste Person der Arbeitseinsätze Das leibliche Wohl ist bei den Arbeitseinsätzen des NABU Selfkant von zentraler Bedeutung. Schließlich finden die anstrengenden Arbeiten in der Natur

Ornithologische Wanderung am 12. April

Unterwegs zwischen Werlo und Woom Am Sonntag den 12. April 2026 lädt die IG Karken zusammen mit dem Nabu Selfkant von  08:00 bis ca. 11:30

Internationaler Einsatz für die Natur

13. Internationaler Naturwerktag Am 28. Februar 2026 waren junge und erwachsene Freiwillige aus unterschiedlichen Ländern gemeinsam im Einsatz, um die Natur in unserer Region zu pflegen. Der