Hoffnung auf ein Storchenpaar im NSG Eiländchen wächst! (von P. Hamacher)

Schon seit Jahren wartet im NSG Eiländchen bei Schalbruch diese Storchennisthilfe darauf, dass sie von einem Storchenpaar als Neststandort angenommen wird.

Eiländchen

Die Storchennisthilfe unserer NABU-Gruppe im NSG Eiländchen

Der Storch ist zwar in unserer Region ein regelmäßiger Durchzügler, gebrütet hat er aber z.B. im Kreis Heinsberg noch nicht. Die nächsten Brutpaare kommen bei uns am Unteren Niederrhein bei Kranenburg vor.

Die Situation auf niederländischer Seite war bis dato ähnlich. Seit diesem Jahr hat sich das aber insofern grundlegend geändert, weil erstmals im nur gut 4 km nördlich vom NSG Eiländchen bei Schalbruch gelegenen Echterbroek ein Storchenpaar erfolgreich gebrütet hat. In einem kleinen Naturschutzgebiet entlang der Pepinbeek, die übrigens im Umfeld des Eiländchens entspringt, hat das Storchenpaar 2 Junge groß gezogen, die nun – Ende Juli – kurz vor dem Ausfliegen stehen.

Weil Störche sehr standorttreu sind, ist zu erwarten, dass sich die Bruten in den nächsten Jahren wiederholen. Je mehr Jungstörche dann nach der Geschlechts-reife mit ca. 4 Jahren in ihr Heimatgebiet zurückkehren, umso größer ist die Chance, dass sie auch das Eiländchen für sich als geeignetes Bruthabitat entdecken.

Vielleicht passiert dies sogar schneller als man denkt nicht zuletzt auch deswegen, weil sich der Bestand des Weißstorches fast überall positiv entwickelt und im Frühjahr zurückkehrende Störche  auf der Suche nach neuen Lebensräumen vielleicht auch das Eiländchen als Brutbiotop entdecken.. Aber noch ist es nicht soweit.

Vorher sollten wir aber an der Storchenhilfe im Eiländchen kleinere Ausbes-serungen  vorgenehmen, um den Neststandort für den NABU-Wappenvogel  möglichst noch attraktiver zu machen.

Weißstorch

In der Mitte eines schmalen Naturschutzgebietes, durch das die kleine Pepinbeek fließt, erkennt man die Storchennisthilfe.

Weißstorch

Noch Anfang Juli waren die Jungen im Nest nur mit dem Fernglas sichtbar, ….

Weißstorch (juv.)

…aber am Ende des Monats so groß, dass sie bald  ausfliegen  werden.

Hier noch weitere Bilder von T.Henkens:

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Ein Elterntier bei der Futtersuche

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Die zwei warten auf Nachschub

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Und schon wird das erwartete Futter gebracht

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Das Futter wird hochgewürgt

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Klappern vor Freude

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Und schon geht es weiter auf Nahrungssuche

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Gut gestärkt wird fleißig trainiert, denn die Flugmuskeln müssen gestärkt werden

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Einfach toll…

Anmerkung  zum Schluss:

Wenn unter den Lesern dieses Artikels jemand ist, der uns dabei unterstützen kann, möglichst einfach und günstig an das  Nest in 10 m Höhe zu gelangen, möge er  sich bitte bei einem Vorstandsmitglied melden.

 

 

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