Wie ein Wesen von einem anderen Planeten

In der Greifvogelpflegestation ist ein neuer Gast eingetroffen. Sieht er nicht niedlich aus, dieser kleine Waldkauz. Er wurde im Wildpark Gangelt abgegeben und wird nun in der Pflegestation aufgepeppelt.

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Nun sitzt er in seinem kurzeitigem neuen Zuhause. In Kürze wird er in die große Auswilderungsvoliere umziehen.

Wer junge Eulen findet, der sollte diese nicht sofort mitnehmen, sondern beobachten, ob sie von ihren Eltern gefüttert werden. Viele Jungeulen verlassen ihr Nest frühzeitig und turnen auf Bäumen oder Sträuchern herum. Manchmal fallen sie dann zu Boden. Man kann diese Findlinge auch auf den Baum oder Strauch zurücksetzen und ihn dann beobachten. Wird er nicht von den Eltern gefüttert, so ist es tatsächlich an der Zeit, ihn zu uns zu bringen.

Wussten sie schon, dass manche Waldkäuze auch in Kaninchenbauten (also „unter Tage“) brüten. Vielleicht stammt dieser kleine Kerl ja aus einem solchen Nest. Dies würde auch die dreckigen Füße erklären. Dem Kleinen geht es jedenfalls bestens, er frisst schon alleine und wird in einigen Wochen in die Freiheit entlassen.

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